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IMG 20150402 WA0005Das Hauptziel besteht darin, körpereigene Heilungsprozesse durch ein spezielles Material bzw. durch die entsprechende Anlagetechnik zu unterstützen.
Bei dieser Therapieform soll die normale Bewegungsfähigkeit der Gelenke, sowie die optimale Funktion der Muskulatur wiederhergestellt werden.

Das Material

Das speziell entwickelte K-Tape besteht aus 100 % Baumwolle und ist ähnlich dehnbar wie die menschliche Haut. Durch eine Acrylbeschichtung wird eine hervorragende Haftung am Körper gewährleistet. Zudem ist es sehr hautverträglich und verursacht kaum Reizungen auf der Haut.

Das K-Tape ist wasserresistent und kann meist, je nach Körperregion, mehrere Tage ohne Qualitätsverluste der Wirkung getragen werden. Schwimmen, sportliche Aktivitäten oder auch das Duschen werden durch das Tape nicht eingeschränkt. Nach Kontakt mit dem Wasser sollte das Material nicht mit einem Handtuch abgerieben, sondern eher abgetupft werden. So lässt sich das vorzeigte Lösen des Materials verhindern. Das K-Tape enthält keinerlei Wirkstoffen in Form von Arzneien und kann somit neben medikamentösen oder anderen Behandlungen problemlos angewendet werden.

Je nach Körperregion kann das Tape ca. 6-10 Tage getragen werden. Es bleibt so lang auf der Haut, bis es sich selbstständig ablöst.

Die Behandlung

Durch verschiedene, spezielle Anlagetechniken wird die Haut unter dem Tape etwas angehoben. Dadurch wird die beklebte Körperregion besser durchblutet. Über eine Druckentlastung kommt es zu einer verbesserten Muskelfunktion und einer Schmerzreduktion.

Wirkungsweise

  • Schmerzlinderung
  • Verbesserung der Muskelfunktion
  • Aktivierung des Lymphsystems
  • Verbesserung der Beweglichkeit
  • Korrigieren von Fehlhaltungen- und stellungen
  • Unterstützung der Gelenke

Anwendungsbereiche

Das K-Tape wird in vielerlei Bereiche eingesetzt. Im Folgenden einige Beispiele:

Allgemein: Gelenkschmerzen, Verstauchungen, muskuläre Schmerzsyndrome.

Kopf, Gesicht, Hals: Kopfschmerzen, Zähneknirschen, Muskelsteifigkeit (Schulter/Nacken).

Rumpf: Rückenschmerzen, Beschwerden der Hals-, Brust-, und Lendenwirbelsäule, Bandscheibenvorfälle.

Extremitäten: Sehnenscheidenentzündung, Thrombose, M.Sudeck.

Arme: Tennisellenbogen, Golferellenbogen, Schulterschmerzen, Sattel- und Fingergelenksarthrosen.

Beine: Hüftgelenkbeschwerden, Kniegelenkbeschwerden, Sprunggelenkbeschwerden.

Die Korrektionstechnik wird u.a. eingesetzt bei verschiedenen Fehlstellungen der Wirbelsäule (Skoliose, Kyphose) und z.B. bei einem Hallux valgus.

Inneres: Menstruationsbeschwerden.

Hinweis

Das Anbringen eines K-Tapes sieht zunächst scheinbar einfach aus. Bei den verschiedenen Anlagetechniken gibt es viele Dinge zu beachten und erfordert eine spezielle Ausbildung. Das Anlegen sollte daher nur eine erfahrene/ausgebildete Person übernehmen, denn falsche Tapeanlagen können zu negativen Reaktionen führen.

Unsere Mitarbeiterin Frau Anika Rohjans hat an einer Weiterbildung teilgenommen und wendet das Kinesiologische Taping innerhalb der Therapie bei entsprechender Indikation an.

Bei Fragen sprechen Sie uns gern an.

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